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Im letzten Gruppenspiel musste die Mannschaft
gewinnen um Meister zu werden. Diesen ungewohnten
Erfolgsdruck konnte das Team aber mit Erfolgswillen,
einer geschlossenen Mannschaftsleistung und
spielerischer Begeisterungsfähigkeit kompensieren.
Der Gegner, Post SV, machte zuletzt mit einigen
positiven Spielergebnissen auf sich aufmerksam. Mit
einem „Spaziergang“ durfte man deshalb auf keinen
Fall rechnen. Entsprechend gestaltete sich das
Spiel. Der VfL übernahm zwar die offensive
Initiative, aber die Post-Mannschaft stand gut,
diszipliniert und dicht gestaffelt in der Abwehr. Im
Offensivspiel verlegte sich das Post-Team auf
schnelle Konter mit langen, hohen Bällen und tauchte
mehrfach gefährlich vor dem VfL-Tor auf. In der 18.
Minute erzielte Lukas dann aber die erlösende
Führung und erhöhte vier Minuten später zum
beruhigenden Pausenstand von 2:0. Mit seinen 30
Rückrunden-Treffern avancierte er zum
unangefochtenen Torschützenkönig der Liga.

Nach der Pause stand die VfL-Abwehr absolut
sattelfest. Das einzige Gegentor entsprang der
einzigen ernsthaften Post-Torchance in der zweiten
Halbzeit überhaupt. Das VfL-Team erhöhte konstant
den Druck auf das gegnerische Tor. Die weiteren Tore
waren die logische Folge. Einige hochkarätige
Chancen wurden dabei sogar ausgelassen. Floppy in
der zentralen Defensivposition gelang das Kunststück
in jedem Rückrundenspiel ein Tor zu erzielen. Im
letzten Teil des Spieles setzte das Team dann mit
feiner Technik und schönen Ansätzen von
Kombinationsspiel noch einige spielerische Akzente.
Der Sieg gegen eine grundsolide und disziplinierte
Post-Mannschaft war am Ende schwer erarbeitet aber
hochverdient.
Mit dem großartigen Torverhältnis von 74:14 Toren im
Rücken konnten Spieler und Eltern nach dem Spiel
schon beruhigt die Meisterschaft feiern, obwohl die
punktgleichen Mitbewerber (SpVgg Greuther Fürth und
TSV Altenfurt) ihre letzten Spiele erst später am
Tag austrugen. Und so wurde das abendliche
Sommerfest am Bauspielplatz in Langwasser zur
unerwarteten Meisterfeier. Perfekt abgerundet wurde
der Festtag durch die gleichzeitige Meisterschaft
der Jahrgangs-Partnermannschaft von der E2. Kinder
und Eltern gleichermaßen genossen diesen wunderbaren
Sommertag in allen Zügen. Gerüchten zu Folge wurde
dem Trainer sogar von der Benutzung seines Fahrrads
zur nächtlichen Heimkehr vom Fest massiv abgeraten…
DIE SAISON IM RÜCKBLICK
Der Start ins erste E-Rundenjahr im Herbst des
letzten Jahres fiel leider mehr als durchwachsen
aus. Nach zwei klaren Niederlagen in den ersten drei
Spielen zum Rückrundenbeginn konnte sich die
Mannschaft dann aber konsolidieren. Das Team
entwickelte fortan Teamgeist und Spielkultur. Die
restlichen Spiele wurden verdient gewonnen. Am Ende
der Hinrunde stand ein ordentlicher dritter
Tabellenplatz zu Buche.
Für die Rückrunde lagen die stillen Hoffnungen auf
der Trainerseite bei der möglichen Verbesserung um
einen Tabellenplatz. Doch bereits mit dem ersten
Spieltag kam die erste Überraschung: Das Team
entdeckte die Begeisterung für das Toreschießen und
erreichte seinen ersten zweistelligen Sieg im
fünften Punktspieljahr. Das sich dann eine wahre
Torfabrik in der Folge entwickeln würde war aber
nicht abzusehen. War das eine Initialzündung? Im
nächsten Spiel bei Greuther Fürth brachte man mit
einer 2:1 Pausenführung den Riesen fast zum Wanken.
Nach großem Kampf musste man sich dann aber doch mit
2:4 geschlagen geben. Da die Greuther danach ihre
einzige Saisonniederlage gegen Altenfurt hinnehmen
mussten, stand das VfL-Team plötzlich wieder mitten
im Meisterschaftsrennen. Im vorentscheidenden Spiel
beim TSV Altenfurt spielte sich die Mannschaft fast
in einen Rausch und verließ nach einer großartigen
Mannschaftsleistung als hochverdienter Sieger mit
8:2 den Platz. Plötzlich war man Tabellenführer.
Eine völlig ungewohnte Rolle für das Team. Die
Mannschaft ließ sich aber nicht beirren, packte ihre
große Chance beim Schopf und brachte mit klaren
Siegen in den restlichen Spielen die Meisterschaft
verdient nach Hause. Für Mannschaft, Trainer und
Eltern ein wunderbarer Erfolg.
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