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Nachdem die JFG
Franken-Jura die Partien gegen Weissenburg (2:0) und
auch gegen den VfL (1:0) gewonnen hatte, war das
letzte Spiel der Vorrunde des VW Junior Masters ohne
Auswirkungen auf die Endplatzierung.
Dennoch ging es für
beide Mannschaften „um die Ehre“ oder auch darum den
sportlichen Ehrgeiz an einem nasskalten und
verregneten Sonntag auszupacken.
Weissenburg – zuletzt
arg in der noch jungen BOL-Saison gebeutelt kam mit
sehr breiter Brust ins VfL Sportzentrum. Hatten die
TSV-Jungs doch tags zuvor in einer mitreißenden
Partie den 1.FC Nürnberg nach einem 1-3 Rückstand
noch 4-3 geschlagen.
„Totgesagte leben
länger“ – getreu dieser Devise traten die in rot
gekleideten Gäste selbstbewusst auf. Dominant auch
das Spiel der Weissenburger im ersten Abschnitt – zu
ängstlich und scheinbar voller Respekt die
VfL-Jungs. Zu überhastet die Aktionen der
grün-schwarzen, zu selten kamen die Pässe bei
eigenen Mitspieler an. Weissenburg immer einen
„Tick“ schneller und quirliger. Technisch auf hohem
Niveau. Das 0-1 eigentlich nur eine Frage der Zeit,
dennoch mit Fehlschüssen beim Torabschluss. Ein
eigentlich harmlos in den Strafraum gespielter
langer Ball wurde vom Abwehrchef verstolpert, der
sich dann auch noch auf „alle Viere“ setzte und
somit der Weissenburger Stürmer problemlos in die
lange rechte Ecke einschieben konnte.
Danach versäumten es
die Gäste die Führung auszubauen. Die VfL Defensive
kam besser ins Spiel, einzig aus dem Mittelfeld noch
zu wenige zwingende Aktionen.
Die Halbzeitansprache
bei heftigen Regenschauern schien Wirkung zu zeigen.
Der VfL nun druckvoll, mit gekonntem Pressing schon
weit in des Gegners Hälfte, die Weissenburger nur
noch selten im Vorwärtsgang.
Über Links ging's dann
wieder mal ganz schnell – aus dem Mittelfeld auf die
Linke Außenbahn, Marcel schob durch auf Lars und der
versenkte den Ball humorlos links neben dem Pfosten
zum nunmehr verdienten Ausgleich. Der VfL blieb am
Drücker, machte weiter die Räume eng und ließ die
technisch mehr als versierten Gäste kaum Luft zum
atmen. Druckvoll und kombinationssicherer wurde nun
auch das Mittelfeld überbrückt. Über die rechte
Seite dann die Entscheidung des Spiels. Deniz –
körperlich robust und auch durchaus spritzig, tritt
unwiderstehlich an und versenkt die Kugel aus
halbrechter Position zum viel umjubelten 2-1 im
langen Eck.
Der TSV nun doch etwas
konsterniert und ab und an mit den
Schiri-Entscheidungen hadernd riss sich nochmals
zusammen und stemmte sich der drohenden Niederlage
entgegen. Besonders über die rechte Angriffsseite
wurde der Druck zunehmend größer, ein zwei
Leichtsinnigkeiten gaben nun auch unserem Keeper die
Möglich sich auszuzeichnen und als „kleinster
Spieler auf dem Platz“ weit vor dem Strafraum auch
seine Kopfballstärke zu demonstrieren.
Unterm Strick wäre
gemessen an den beiden Spielhälften eine Remis wohl
gerechter gewesen, am Ende siegte das etwas
glücklichere aber mannschaftlich-geschlossener
wirkende Team des VfL Nürnberg.
Glückwunsch an die
Mannschaft für die Energieleistung in der zweiten
Halbzeit. Das habt Ihr prima hinbekommen. Jetzt aber
zurück zum „Ligaalltag – Höchste Konzentration“ für
die nächsten schweren Ligaspiele ist angesagt.
Einen Dank nochmals an
die Gäste, die dieses Spiel doch noch ermöglicht und
allen Kids eine Menge Spaß damit geboten haben! |