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Um 14:30 Uhr fiel der Startschuss für unsere Jungs.
Der SV Seukendorf sollte an diesem Tag der 1. Prüfstein für Sie
werden. Relativ schnell stellte sich heraus, dass die Jungs trotz der
Uhrzeit noch nicht wirklich wach und nicht am Platz anwesend waren. So plätscherten die ersten
Minuten des Spieles vor sich hin. Relativ unspektakulär und ohne große Chancen hieß es dann auch nach
7 Minuten noch 0:0. Ein sehr verhaltenes Spiel auf beiden Seiten, ein pures und
heilloses „Rumgekicke“ wie auf dem Bolzplatz. So waren wir doch alle sehr erstaunt und
geschockt als wie aus dem Nichts das 1:0 für die Seukendorfer fiel. Das war dann auch leider
der Endstand dieses Spieles.
Mahnende und aufmunternde Worte in der Kabine waren nun angesagt,
denn unser nächster Gegner waren die spielstarken und körperlich hochgewachsenen 97´er des SV
Postbauer. Der Verlauf dieses Spieles ist relativ schnell erzählt, denn ohne
wirkliche Chancen gegen den SV Postbauer wurden unsere Jungs vom Gegner vorgeführt. Robert
haben wir es wieder einmal zu verdanken, dass der Endstand „NUR“ 3:0 für den SV
Postbauer lautete.
Wir hatten jetzt zwar 2 Schlachten verloren, doch den Krieg hatten
die Gegner noch nicht gewonnen.
So rangen wir uns in der Kabine nach den richtigen Worten, was uns
auch durchaus gelungen ist.
Denn die Jungs waren endlich sichtlich wach. Ihr Teamgeist wurde
geweckt, womit Sie in der Punkterunde schon
etliche Male bewiesen haben, wie wichtig es ist auf dem Platz zu kommunizieren, füreinander da
zu sein, klar nach dem Motto der Musketiere „Einer für alle – Alle für einen“.
So gingen Sie dann auch als „Musketiere“ an den Start, gegen die
ebenfalls körperlich dominanteren 97´er des TSV Altenberg. Diesmal hieß es Kampf, Verbissenheit und
Siegesdrang. Endlich spielten Sie Fußball mit Spirit und Teamgeist wie wir es
von Ihnen kennen. Es war eine Schlacht die nie aufgegeben wurde und am Ende hieß es
dann 2:1 für den VfL. Ein knapper aber durchaus verdienter Sieg.
Vorsichtige lobende Ansprache in der Kabine und immer die
Erinnerung daran, dass es in dieser Art und Weise weiter gehen muss.
So und noch viel besser ging die Geschichte dann auch weiter, denn
jetzt (leider etwas zu spät) konnte man erkennen warum Sie Herbstmeister geworden sind.
Grandiose Spielzüge, Laufbereitschaft, Teamgeist waren die Tugenden die dieses 5:0 gegen den TSV Südwest
II möglich machten. Verdient aber trotzdem noch zu wenig Tore wenn man nach den
vergebenen Chancen geht. Da müssen wir noch dran arbeiten, um dieses „ICH
will ein Tor schießen“ aus Ihren Köpfen heraus
zu bekommen. Fußball ist ein Mannschaftssport und muss auch so gespielt werden,
da ist es nicht wichtig wer die Tore schießt.
Nichts desto trotz, ein Sieg ist nun mal ein Sieg und so schoss man
sich noch in die Finalrunde um Platz 5.
Der Gegner um Platz 5 war der Gastgeber des TSV Südwest.
Der TSV Südwest I war kein leichter Gegner, dennoch hieß es bereits
nach 5 Minuten 2:0 für den VfL. Wieder einmal waren all die Tugenden gefragt und spürbar zu sehen,
doch ein Wermutstropfen blieb, denn dieses „ICH will ein Tor schießen“ war wieder viel zu oft
präsent am Platz. Ohne den Gegner abzuwerten, muss es bereits in dieser Spielminute
mindestens 4:0 stehen. Alte Fußballer – Weisheit, wer vorne die Chancen nicht macht
bekommt hinten welche rein. So sollte es dann auch kommen, denn der TSV Südwest I hat seine
Chance wahrgenommen und den Anschlusstreffer zum 2:1 geschossen.
Nichts und niemand ist unfehlbar und so machen auch Trainer Ihre
Fehler.
Bei einer Standardsituation zu wechseln ist keine gute
Entscheidung, was wir dann auch beim 2:2
Ausgleichstreffer leider zu spüren bekommen haben. An manchen Tagen ist es eben so, dass man kein Glück hat und dann
auch noch Pech dazu kommt. Passend zum Spielverlauf wurde dann noch die eine oder andere
Chance kläglich liegen gelassen, womit wir dann
auch schon beim 7 – Meter Schießen wären.
Zum 7 – Meter Schießen gehört eben auch Glück dazu, was wir leider
an diesem Tag vergessen haben mitzubringen. Trotz überragender Torwartleistung hieß es dann 6:5 für die
Gastgeber und ein 6. Platz für unsere Jungs.
Am Ende des Tages bleibt noch zu sagen, das man in manchen Spielen
und Spielzügen ansatzweise eine Steigerung
erkennen konnte, was aber noch durchaus
ausbaufähig ist und noch ausgebaut wird. Sicherlich scheiden sich die Geister, wie man es hätte besser
machen können, dennoch am Ende mit 10
zufriedenen und
lächelnden
Jungs das Turnier nach der Siegerehrung zu
verlassen, gibt uns doch wieder Auftrieb um
diese „Rohdiamanten“ weiter zu Recht
zu
schleifen um in Zukunft bessere Ergebnisse mit
nach Hause zu bringen.
Jungs macht weiter so und arbeitet täglich an euch und eueren
Schwachstellen die jeder von Euch hat, denn die
Hallensaison hat erst begonnen.
MP
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