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Die U12 des VfL Nürnberg besiegte die U13 des
KSD Hajduk mit 2:1
...die schöne
Geschichte über jene die sich schwach und
unterlegen fühlen und das Blatt doch noch für
sich wenden können...
Spitzenspiel auf
dem NGN Sportgelände. Als bislang ungeschlagener
Tabellenführer ging es zum direkten Verfolger,
dem KSD Hajduk. Ein Team mit Format und Esprit.
Schon beim
Aufwärmen merkte man unseren Jungs an, dass das
Herz förmlich in die oft zitierte (Sport)hose zu
rutschen schien.
Was für Kerle beim
Gastgeber. Kerle im wahrsten Sinne des Wortes.
Stämmig, kräftig, kantig, riesig... Tja, so ist
es wenn man als junger Jahrgang gegen 97er
antreten muss. Aufmundenternde und motivierende
Worte waren angesagt.
Nichts zu
verlieren hatte die junge Truppe des VfL
Nürnberg. Alles zu verlieren hatte der KSD
Hajduk. Gewinnen konnten die jungen Kroaten
eigentlich nicht...
Forsch dann die
ersten Minuten – Hajduk nahm sofort das Heft in
die Hand, machte Druck und rannte sich ein ums
andere Mal an der „doppelten Viererkette“ der
VfL`er fest.
Nadelstiche über
schnelle Außenkonter sollten gesetzt werden. In
der 11. Minute wieder ein
solcher Stich. Felix schnell und unwiderstehlich
über links und einmal mit Übersicht flach ins
rechte Eck. Das vielumjubelte 0:1 für die U12.
Hajduk sichtlich
irritiert, aber dann wütend im Angriff. Die
baumlangen Gastgeber, teilweise 1-2 Köpfe größer
machten nun mächtig Druck in der Offensive. Eine kleine
Unachtsamkeit führte dann nach einer eigentlich
schon geklärten Ecke doch zum Ausgleich.
Natürlich durch einen Kopfball....
Hajduk im
Anschluss, dann motivierter und Herr im
Mittelfeld. Zu viel Raum ließ man den Kroaten,
die im Abschluss allerdings zu zögerlich und
ungenau agierten. Das Abwehrbollwerk um Berkan,
Basti, Kubi und Lukas hielt. Endlich dann der
ersehnte Pausenpfiff – Zeit zum Luftholen und
Durchschnaufen....
Kämpferherz war
dann gefragt. Was die VfL Jungs in den zweiten
30 Minuten ablieferten war dann schon
sehenswert. Jeder auf dem Platz gab mehr als
100% um gegen die körperliche Dominanz des KSD
bestehen können. Fast schon aufopferungsvoll und
voller Mut stemmte man sich den „Riesen“
entgegen.

Manches Laufduell
war schon im Vorfeld als verloren einzustufen...
aber jeder lief und kämpfte für den anderen.
Getreu dem Motto „viele Hunde sind des Hasen
Tod“ zeigte man Teamgeist in Vollendung. Nicht
unverdient dann die erneute Führung durch David
im Nachschuss in der 36 Minute. Ein langer Ball
fast aus der eigenen Hälfte entzauberte die
Abwehr der Gastgeber und brachte David ins Spiel
und machte ihn zum Matchwinner.
Wütende Proteste
des KSD ob der Annahme dass es Abseits gewesen
sein soll nutzen natürlich nichts. Wie die
Videos beweisen, lag der Schiedsrichter mit
seiner Torentscheidung richtig. 2:1 für den
VfL....
Hajduk versuchte
nun alles noch den Ausgleich zu erzielen und
evtl. das Spiel drehen zu können. Robert konnte
jedoch ein ums andere Mal Schüsse – teils aus
nächster Nähe entschärfen und trug somit auch
maßgeblich dazu bei, dass der Sieg am Ende
eingefahren werden konnte.
Mein allergrößter
Respekt und Hochachtung an die ganze Mannschaft
für die bislang beste Saisonleistung.
Spielerisch evtl. nicht das Highlight, aber
kämpferisch und läuferisch allererste Sahne!
JUNGS, DAS HABT IHR SUPERKLASSE GEMACHT!
Diese
Herbstmeisterschaft als junger Jahrgang in der
U13 habt Ihr Euch mehr als verdient.
Leider gab es auch
wieder einen (mehrere) Wehrmutstropfen zu
berichten.
Dass während des
Spieles die Gastgeber fast ausschließlich in
Landessprache kommunizieren ist das eine, dass
dann auch fortwährend Schiedsrichter und
Gegenspieler beschimpft werden ist das andere.
Auch bei uns versteht man Kroatisch!
Die Krönung dann
nach dem Schlusspfiff. Die Mannschaft des KSD
verweigerte den sonst üblichen Sportgruß am
Mittelkreis. Selbst das massive Nachfragen am
Spielfeldrand brachte nichts. Man fühlte sich
betrogen und verschaukelt so die Hajduk Spieler
und würde somit nicht die Hand reichen.
In meinen Augen
eine unglaubliche Frechheit. Wie sollen die Kids
Fairness und Fairplay lernen, wenn die Trainer
und Verantwortlichen und auch Eltern dies nicht
vorleben.
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