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Bei dichtem Nebel fahren die
Spielerinnen und Spieler des VfL Nürnberg in das
historische Vilseck in der Oberpfalz. Bereits am
Parkplatz an der neuen und perfekten Sporthalle
kommen die ersten Stimmen entgegen – wow, wir
spielen gegen Nürnberg. Hoffentlich werden wir
dieser Erwartungshaltung gerecht, denn im
Breitensport kann egal ob in der Großstadt und in
den ländlichen Regionen guter Fußball gespielt
werden. Erst bei einer Verdichtung im Leistungssport
sind die Besten in den renommierten Mannschaften
vertreten. Und die kommen von überall her.
Im ersten Spiel geht es gleich gegen
den Gastgeber 1. FC Schlicht. Dabei gelingt der
Mannschaft vom VfL Nürnberg ein Traumstart und
bereits nach wenigen Minuten führen sie mit zwei
Toren. Während das erste Tor toll herausgespielt
wurde, war das zweite ein Glücksweitschuss. Beides
male ist der Schütze Lukas S. Wer aber meint, dass
das Spiel schon entschieden ist, hat die Rechnung
ohne - den später als besten Spieler des Turniers
ausgezeichnete – Jonas F. gemacht, der mit zwei
tollen Einzelaktionen den Ausgleich macht.
Im zweiten Spiel zeigt der VfL gegen
SV Sorghof seine spielerischen Qualitäten und
erspielt sich eine Chance nach der anderen. Jedoch
ist die Ausbeute gleich Null – das Runde will nicht
ins Eckige. Solche Spiele gewinnst Du eindeutig oder
Du verlierst 1:0. Und tatsächlich, da kam der Konter
von Sorghof und der ins Tor gewechselte Lukas S. mit
vollen Einsatz und klärt knapp vor der
heranstürmenden Stürmerin. Tiefes Durchatmen bei den
Anhängern des VfL und eine andere Fußballweisheit
wurde war. Wenn Du solche Dinger nicht machst, dann
macht es der Gegner. Dies hat sich Christian vom VfL
befolgt und macht zwei Tore in Folge.
Somit endet das Spiel noch gut und
verdient für den VfL.
Im letzten Spiel der Vorrunde geht es
gegen FC Großalbershof und die Partie endet durch
Tore von Emir (2), Andrea und Leo mit 4:0.
Interessantes Phänomen je höher das Ergebnis, desto
ungeordneter die Mannschaftsleistung, aber der
Erfolg gibt der Mannschaft recht.
Somit erreicht man deutlich - wegen
der Torbilanz als Gruppenzweiter - das Halbfinal, wo
die ungeschlagene Übermannschaft der Gruppe B mit
19:0 Toren aus Grafenwöhr wartet.
Klar ist das es sich um einen echten
Knallerspiel handelt. Und die ersten Minuten der
Partie haben sich beide Mannschaften nicht
unterschieden. Der VfL lässt den Gegner keine Chance
zu. Nun eine Traumkombination des VfL durch einen
Pass in die Tiefe auf Ciro der mit den Ball frei auf
den Torwart zustürmt. Wer Ciro kennt, weiß dass es
gleich kracht, denn solche Chancen lässt sich Ciro
nicht entgehen. Aber der einzige Kracher war der
nacheilende Abwehrspieler, der von hinten Ciro
unfair foulte. Zwar sollte man im Kleinfeldbereich
auf persönliche Strafen verzichten, aber bei groben
unsportlichen Verhalten führt der Weg auch im
Jugendbereich nicht vorbei. Aber aus einem Freistoß
und einer viel zu nah aufgestellten Mauer kam nicht
zustande und so bekommt dieses Schauspiel ein
zweiten unrühmlichen Akt. Da die übereifrigen
Spieler des VfL ihr Recht auf genügend Abstand nicht
verlangen und auch den Freistoß naiv ausführen
schnappte sich die „Mauer“ von Grafenwöhr den Ball
und setzte einen Konter, wie er im Buche steht zum
Torerfolg. Und wie es für eine Spitzenmannschaft
gehört nutzte sie die Orientierungsphase des VfL
gnadenlos aus und setzte einen Doppelschlag nach.
Ausgeknockt - der VfL zerbricht in alle Teile und
Grafenwöhr gelingt nun alles. Schade dass sich
Unfairness ab und zu auch auszahlt und dass Spiel
endete 1:6.
Nun gilt es eine spannende Frage zu
lösen – wie kommt man nach so einer Klatsche wieder
zurück. Die Antwort – mit der jetzt erst recht
Rektion.
Die leidtragenden ist die Mannschaft
von TV Königstein, die außer zwei Anschlusstreffern
kein Land gegen die stark stürmenden VfL´ern haben.
Zweimal Emir, zweimal Ciro, fünfmal Leo. Endstand
9:2 in 11 Minuten und die Erkenntnis – Phänomene
kommen öfter - je höher das Ergebnis, desto
ungeordneter die Mannschaftsleistung, aber der
Erfolg gibt der Mannschaft recht.
Herzlichen Glückwunsch zum Dritten
Platz und der Erkenntnis es war ein richtiger toller
Tag bei einer guten Atmosphäre.
Herzlichen Dank an den Veranstalter.

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