Vorneweg:
Der ESV Amberg hat sich bemüht ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen.
Von dem seinerzeit angekündigten Turnier für 16 E-Mannschaften auf hohem
Niveau blieb am Ende ein 8-er-Starterfeld übrig, das leider dann auch noch
dezimiert wurde, da der DjK Vilzing ohne weitere Absage einfach nicht
angetreten ist. Die weiteren Teams mit Ausnahme des 1.FC Schwarzenfeld
entpuppten sich als die teilweise zweite oder dritte Garde der Vereine.
Dies soll
nicht abwertend gesehen werden – nur wenn man für ein E1-Turnier einlädt
sollten demnach auch U11 Teams am Start sein.
Folgerichtig standen auch der 1.FC Schwarzenfeld und die U11 des VfL
Nürnberg im Finale.
Somit haben
wir die Spannung schon herausgenommen. Der FCS gewann knapp und glücklich
mit 1:0.
Die
E1-Jungs des VfL diesmal wieder mehr als „ergebnisorientiert“! Ganze drei
Tore in den Vorrunden und Halbfinalspielen sollten genügen um ins Finale
einzuziehen.
Die Jungs
spielten heute eines ihrer schlechtesten Turnier – vielleicht ließen sich
von den Rahmenbedingungen anstecken – wer weiß das schon.
Leider
wurde das Turnier „künstlich“ vom Veranstalter in die Länge gezogen.
Spielpausen zwischen den einzelnen Spielen von 6 und mehr Minuten waren
unerträglich. Die Platzverhältnisse leider mehr als schlecht. Evtl. hätte
man vor dem Turnier mal mit dem Rasenmäher über den Acker fahren sollen um
zumindest die Vielzahl der kleinen Stecken wegzubekommen.
Sorry, aber
unterirdisch auch die Schiedsrichter. In allen Spielen boten die jungen
Unparteiischen mehr als schlechte Leistungen.
Vom 8
Meter, der mal flugs im Kleinfeld auf 11 oder 12 Meter verschoben wurde,
über nicht kindgerechtes agieren bis hin zum Abpfiff der Finalpartie nach
bereits 13 statt der vereinbarten 16-minütigen Spielzeit.
Sorry ESV –
Ihr habt Euch Mühe gegeben, die Bewirtung war prima, aber das andere sollte
eigentlich besser klappen, bei einem Verein mit 60-jähriger Tradition.
Dazu kamen
auch noch einige unschöne Szenen am Rande der Spiele, als aufgebrachte
Trainer und Betreuer „fast“ aufeinander losgingen. Auch der Umgang auf den
anfänglich zwei Spielfeldern unter den Spielern war alles andere als
erbaulich. Überhart wurden viele Partien geführt, die „ordnende Hand“ der
Schiedsrichter fehlte völlig.
Über das
Spielgeschehen der VfL Truppe muss man allerdings ebenfalls das eingangs
zitierte „Allmächt“ ausstoßen. Wir denken mal die Mannschaft weiß selbst am
besten, dass dieses Turnier wohl nicht unbedingt als Empfehlung für weitere
Aufgaben dienen kann.
Unrühmlicher Abschluss bildete dann noch das mutwillige „Wässern“ einige
Sporttaschen unserer Jungs. Das ist höchst unsportlich und gehört nicht auf
den Sportplatz. Die Verdächtigen wurden zur Rede gestellt – ob der nicht bis
zum Ende durchführbaren Beweiskette werden hier keine Namen genannt. Alle
Leser werden jedoch sicher noch wissen, wer mit uns die Kabine teilte….
Ach ja.... bezeichnend und dazu passend:
Der ESV als Ausrichter konnte keine eigene
Mannschaft stellen
Die Siegerurkunde hatte Ketchupflecken bei
der Übergabe
Der Pokal war bei der Übergabe stark
verkratzt....