Fußball - Marathon im Sportzentrum Südwest in Nürnberg – Eibach. Fast 9
Stunden Jugend-Hallenfußball der Extraklasse bekamen über 300 Zuschauer und
Fans von den U11 Junioren geboten.
Ein Teilnahmefeld mit Rang und Namen aus der Region, sowie der weit
angereiste FSV Landau versprachen nicht nur auf dem Papier aufregende und
spannende Spiele. Unter den 12 Teilnehmern fanden sich immerhin 5
Zwischenrunden-Finalisten der Hallenkreismeisterschaften des Bezirkes
Nürnberg-Frankenhöhe wieder.
Diesmal – gleich zu Beginn – noch vor dem „sportlichen“ Teil unser Dank an
Helfer und vor allem die Helferinnen im Hintergrund. Ohne die fleißigen
Spielermamas und –Papas am Verkaufsstand, in der Turnierleitung, beim Auf-
und Abbau wäre die Durchführung solcher Fußball-Events nicht möglich. Das
haben alle wieder Klasse hinbekommen! Einen Dank auch an die Schiedsrichter,
hier insbesondere an unseren B-Jugend-Trainer Gerhard und dann natürlich an
das „Schiri-Urgestein“ Costa. Im kanariengelben Sweater, stets souverän aber
auch mal bestimmt und laut! Klasse!
Zum sportlichen Teil: Wie bereits erwähnt fanden sich mit der SpVgg
Mögeldorf, der SG Quelle Fürth, dem TSV Johannis 83, Jahn Schweinau und auch
dem VfL Nürnberg fünf der insgesamt 36 Finalisten der HKM - Zwischenrunde in
der Sporthalle in Eibach ein.
Nicht ganz überraschen, dass auch jene fünf unter den ersten 6 am Ende zu
finden waren. Überraschend dagegen der TSV Sack, der sich nach mäßiger
Vorrunde, wohl steigern konnte und Ende nach spannendem Finale den
Gastgeber, die Jungs des VfL Nürnberg im 7-Meter Schießen bezwingen konnte,
Bewiesen sich die „Sacker“ doch als 7-Meter-Spezialisten. Mussten sie doch
nicht nur im Finale, sondern auch bereits im Viertelfinale (gegen Altenfurt)
und im Halbfinale (gegen Mögeldorf) ins „Stechen“ am ominösen Punkt.
Aus Sicht der U11 des VfL kann man ebenfalls nach mäßiger Vorrundenleistung
von einer enormen Leistungssteigerung profitieren. Insbesondere das
Viertelfinale gegen die SG Quelle Fürth war das mitunter beste Spiel der
Jungs seit längerer Zeit in der Halle. Konsequent wurden die Zweikämpfe
diesmal nicht nur gesucht sondern auch angenommen, der Spielaufbau wurde
teilweise mit viel Spielwitz unterlegt, zwei herrliche Freistoßtore sollten
dann auch den ersten Sieg gegen die Dambacher sicherstellen.
Halbfinalgegner – war nun Jahn Schweinau. Ebenfalls wie der VfL nur als
Vorrunden-Gruppen-Dritter „gerade noch so“ ins Viertelfinale gerutscht, in
dem die Jungs von unserem Freund Mustafa Pekgelen allerdings dem SV
Großhabersdorf keine Chance ließen. Die Geschichte des Halbfinale ist
einfach und aus Sicht der Jungs vom Fernsehturm schnell erzählt. Schweinau
verpasste es hochkarätigste Chancen nicht zu verwerten. Gar das leere Tor
wurde nach einem „Ausflug des VfL Keepers“ verfehlt. Fußball ist manchmal
grausam, das Auslassen der Chancen rächt sich immer wieder. So auch in
diesem Spiel. Durch einen Fernschuss von Ibo und einem herrlichen Solo über
die ganze Außenbahn von Felix hieß es 2:0 für den VfL. Der Vorsprung wurde
dann sicher über die Zeit gebracht, der Traum von Finale wurde wahr!
Man merkte unseren Jungs allerdings nunmehr – wie auch den anderen Teams –
deutlich an, dass nach einem langen Tag die Konzentration nachließ. Weiter
zeigten die bei vielen Spielen nicht ganz auskurierten Grippe- und
Erkältungskrankheiten der letzten Tage ihre Wirkung.
Dennoch lieferten sich die U11 des TSV Sack und der VfL ein packendes
Finale. 13 Minuten ging es in der Tat „rauf und runter“. Chancen auf beiden
Seiten, tolle Torhüterparaden vereitelten immer wieder den Führungstreffer,
ehe Mäxi eine Unachtsamkeit der Sacker Defensive eiskalt ausnutze und den
VfL in Führung brachte, Nun war Sack unter Zeitdruck und schaffte doch in
der Tat sich durch den späten Ausgleich ins dritte 7-Meter Schießen „zu
retten“. Der glücklichere und auch mit den besseren Schützen an diesem Abend
ausgestattet verließ demnach als Turniersieger den Platz!
Glückwunsch an den Sieger! Klaus, Du hast ne starke
Truppe.
Glückwunsch und Respekt aber auch an unsere Jungs! Ihr habt gezeigt was mit
Teamgeist möglich ist und könnt mit breiter Brust in die schwere
Zwischenrunde der HKM am Sonntag gehen. Ruft die Leistung nochmals ab und
Ihr könnt den einen oder anderen Favoriten sicherlich mehr als „nur ein
bisschen“ ärgern!