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Zwei Gesichter präsentierte die E1 des VfL Nürnberg am Abend des Schulbeginns
bei der packenden Pokal-Partie gegen die SpVgg Mögeldorf.
Vorweg: Das Spiel gewann Mögeldorf dank einer wacheren ersten Halbzeit nicht
unverdient mit 4:2. Etwas mitgeholfen hat auch der Mann in schwarz - dazu aber
später mehr.
Gesicht eins der VfL Truppe sah man in der ersten Halbzeit: unkonzentriert,
übernervös, leichtsinnig, zweikampfschwach, unsicher im Stellungsspiel des
Abwehrverbundes, drucklos im Spiel nach vorne. Einzig Keeper Robert konnte
wieder überzeugen. Nicht nur in den ersten 25 Minuten sondern über das ganze
Spiel gesehen der Ruhepol in der VfL Mannschaft. Er entschärfte etliche sog.
"Unhaltbare". An den drei Gegentoren im ersten Rundgang (davon ein Eigentor)
jedoch unschuldig.
Gesicht zwei des VfL dann in der zweiten Halbzeit:
Voller Entschlossenheit, kampf- und Zweikampfstark, Ballsicherer, Druckvoll im
Spiel nach vorne, aggressives Pressing! Die Folge die zwei schönsten Tore des
ganzen Spieles durch Davids Direktabnahme von der Strafraumgrenze und Daniels
Heber.
Leider zu wenig um das Siel - das wie auch Olaf, der Trainer von Mögeldorf
resümierte - auf der Kippe stand - noch zu drehen. Zu leichtfertig ging man mit
den allerbesten Einschusschancen um.
Als Fazit bleibt festzuhalten:
- die alte Floskel: Jetzt können wir uns auf die Liga konzentrieren
- was aber viel wichtiger und wertvoller ist: Die Truppe hat Kampgeist und
allerhöchste Moral beweisen. Den Kopf nie hängen lassen.
Zwei Mannschaften auf Augenhöhe haben ein packendes Pokalspiel abgeliefert.
Die bessere Tagesform brachte diesmal den Mögeldorfern den Sieg.
Gratulation und viel Erfolg in der kommenden Runde.
Abschließend noch das Wort, bzw. der Spruch des Tages:
"Wenn er sich nicht fallen lässt, pfeife ich den Strafstoß nicht"...so
gesprochen vom Schirie,
der einen klaren Foulelfmeter des Mögeldorfer Keepers an David nicht ahndete,
weil David sich nicht einfach fallen ließ, sondern nach dem Foul versuchte den
scheinbar vom Schiri laufen gelassenen Vorteil irgendwie noch zu nutzen. Als er
´dann erst nach der Auslinie endgültig strauchelt hätte der Strafstoß sofort
gepfiffen werden müssen.
Sogar die Mögeldorfer Zuschauer waren über den dann vom Schiri abgelassenen
Spruch mehr als erstaunt, wenn nicht
sogar empört, So etwas kann der Mann in schwarz sich denken, aber niemals laut
während des Spieles sagen, zumal er auch noch ein Verbandschiedsrichter war.
Wollen wir aber nicht weiter "nachkarteln".... das Spiel ist verloren und aus
dieser Niederlage wird das Team Kraft schöpfen!
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