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…oder die Geschichte von nächtlichen Beutezügen,

kulinarischen Mutproben a la Dschungelcamp,

dem
Quotenhit „Schlag den Roland“
...und
dem grünen Ampelmännchen…
Wie begann gleich der
letzte Spielbericht… es hätte ein so schöner Tag werden können…
Es hätte …. Ja, liebe
Leser.. es wurde auch…es wurde eine tolle Abschlussfeier…wir haben viel
gelacht…aber schön der Reihe nach…
Es sollte ein
anstrengender – ja mitunter stressiger Samstag werden. Der Terminplan sah nicht
nur die E1-Abschlussfeier unter dem Motto „Nie wieder Kleinfeld“ vor, nein es
standen auch für fast alle Jungs und deren Eltern nicht minder anstrengende
Schulfeste an den verschiedensten Schulen an. Auch ein Grund dafür, dass wir die
eine oder andere lukrative Turniereinladung an diesem Samstag halt nun mal nicht
annehmen konnten.
Mir als Trainer der
U11 und jetzt ab 01.08.09 (um genau zu sein!) U12 – das hört sich schon richtig
„GROSS“ an….war es den ganzen Tag schon recht „unwohl“. Nicht dass ich mich
nicht gut fühlte…nur beschlich mich immer wieder der eine oder andere Gedanke,
was sich denn die Jungs und vor allem deren erfindungsreichen Eltern wieder mal
ausgedacht haben – es mir „heimzuzahlen“…. Dabei war ich doch so brav und
genügsam über die Saison. Die Anzahl der Spiele hielt sich in Grenzen, das Lob
überwiegte., usw., usw….
Tja, auch meine Liebe
Frau zuckte mehrmals mit den Schultern auf die direkte Frage, was denn so alles
auf mich „zukommen“ würde…. Man würde ihr „nicht so recht trauen“….na das ist ja
der Hammer – meiner Frau nicht trauen…. Sie würde mir doch NIE etwas erzählen,
oder doch???
Also ging es nach dem
Aufbau – und Transportstress in der Kita nochmals an den Kleiderschrank. Eine
Notfallausrüstung musste mal schnell zusammengestellt werden. Zu frisch und
„nass“ waren noch die Erinnerungen an das letzte Meisterschaftsspiel als mich
die Jungs mit wertvollem Hopfenwasser total „einsauten“… wie gesagt, man weiß ja
nie….
Ersatzklamotten
eingepackt und auf ging’s zum Schulfest der BBS. Auch hier merkwürdiges
Geflüster und Augenzwinkern…aber keiner der anwesenden Spielereltern brachte
auch nur ein Wort der Andeutung über die Lippen.
Vielleicht doch mehr
Notfallausrüstung einpacken? Nein, so gemein würden sie sicher nicht sein….Also
auf ging’s… im vertrauen auf „anständige Spieler und wohlerzogene Eltern“ ab in
die Kita.
Bierbankgarnituren
aufbauen, den Grill anschmeißen… Hier hatte wohl irgendjemand die Idee die
benachbarte Feuerwache 5 gleich in Alarmbereitschaft zu versetzen. Wurden doch
die kompletten 13 (!!! Ja, dreizehn!) Kilo Grillkohle auf einmal in die drei
zarten Grills gepackt. Nebelschwaden, lodernde Flammen…aber wie immer: Peter am
Grill hatte alles unter Kontrolle.
Die feinsten Salate
und andere Leckereien wurden gebracht. Irgendwie war das Buffet schon lange vor
dem ersten fertigen Putensteak eröffnet. Fingerfood war angesagt – die ersten
Teller schnell leergefegt… hatte da jemand Hunger? Es sah fast so aus… Man hätte
meinen können, bei den Schulfesten am Vormittag gab es nichts Gescheites….
Und dann wieder das
Getuschel…. Und diese Anmerkungen mir gegenüber… „Wenn Du wüsstest was auf Dich
zukommt, würdest Du gehen….usw.“. Die Notfallausrüstung wurde sofort im Geiste
nochmals gecheckt…. Ja sollte passen… und weiter ging’s in der
Verunsicherungstaktik gegenüber dem Trainer. Alle schienen Bescheid zu wissen
nur ich nicht! Typisch!
Nachdem
mich keiner so richtig aufklären wolle oder durfte J zog ich es vor an den Grill
zu gehen. Dort hatte ich vermeintlich Ruhe. Unter den strengen Augen von Ibos
Papa musste ich mich im perfektionierten Grillen einschl. der ordnungsgemäßen
Grillgut-Trennung beweisen. Wenigstens das eine oder andere kühle Weizen ergab
Abkühlung.
Die Jungs – irgendwie
erschreckend wie wenig sie sich vom Grill holten – machten mich wieder stutzig.
Gerüchte von einem Bratwurstwettessen und ähnlichem machten die Runde. Wieder
einmal Zeit doch nochmals im Kofferraum nachzusehen, ob die Notfallausrüstung
auch wirklich noch da ist. Evtl. wird’s nicht nass sondern klebrig – voller
Ketchup und Senf… man weiß ja nie….
Auch nachdem dann der
Grillmeister endlich zu Tisch kommen konnte blieb mir etlichen wiederum
süffisanten Bemerkungen einiger Eltern und erstmals auch Spieler der eine oder
andere Bissen doch merklich im Halse stecken….
Also wussten doch
alle was kommt… nur ich immer noch nicht! Nun gut – sehen wir es mit
Gelassenheit. 190 cm und etliche Kilo Lebendgewicht – da wirft man den Trainer
nicht schnell aus der Bahn. Stellen wir uns den Aufgaben.
Und los
ging’s! Ich hatte es irgendwie geahnt aber nie gedacht, dass so ein Aufwand
betrieben werden soll. Die Show zum Quotenrenner „Schlag den Roland“ in
Anlehnung an den guten alten Tausendsassa Stefan Raab sollte beginnen. Es gab
allerdings keine Million, es gab vielmehr viel zu Lachen. 15 Spiele hatten sich
die Eltern – ich vermute mal stark unter Federführung unseres Matthias Wichmann
in Kooperation mit Matthias Straub ausgedacht. Und – im verlauf des Abends hatte
ich so den Eindruck, dass meine – Anfang erwähnte „so liebe Frau“ nicht ganz
unbeteiligt gewesen sein muss. Woher sonst sollten die Spielmacher wissen, was
ich so gar nicht mag….
Aber der Reihe nach
oder gleich vorweg.
Also mal gleich
vorweg – Die Mannschaft (13 Spieler) und zwei Eltern (Werner und Tatjana) haben
den ROLAND GESCHLAGEN!
Zu meiner
Ehrenrettung muss ich jedoch darauf hinweisen, dass die Jungs nach 13 Spielen
gegen mich verloren haben, wenn dann nicht eben Werner und Tatjana noch auf den
Plan gekommen wären.
Aber es war schon
heftig, was abverlangt wurde. Ob Dart oder Seilhüpfen (hey Ihr Spielemacher,
mein Seil war viiiieeel zu kurz) oder Pingpong oder, oder, oder.
Es war eine grandiose
Idee, die mich übrigens – so als ganz positiven Nebeneffekt – ganz schön
„austrocknete“…
Die Wende im Spiel
war das Match gegen Berkan im „Ertasten“.
Souverän
wurden alle Gegenstände erkannt. Auch das Gebiss und das Schleim-WC… Aber hallo,
meine Damen das Ding heißt Perlator und nicht….
na Ihr wisst schon…
das ist das Teil was an dem Wasserhahn unten dran hängt….
a und dann kam es….
Das Relikt aus dem Osten – das grüne Ampelmännchen!!!!
Alle Konzentration
half nichts. Es war mit verbundenen Augen einfach nicht zu erkennen. Welcher
Wessi kann schon ein grünes Ampelmännchen ertasten. Ich mutmaße: Das schafft
nicht mal ein Ossi… Somit ging dieses Spiel an Berkan! Die Wende im Spiel – ich
erholte mich von diesem Rückschlag nicht, habe jetzt Dank Matthias & Matthias
und & Bärbel & Steffi eine „Ampelmännchen-Phobie“ nun gut…
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Kämpfertypen sind
gefragt beim VfL. Schmerzliche Niederlagen gegen Kili (Seilhüpfen), Adrian
(Deutschland-Quiz – wer kennst schon die länge der angrenzenden Staatsgrenzen),
Robert (die Augen der Nationalspieler hatte er bestens im Auge!), Felix (einfach
nen Tick besser im Memory) galt es wegzustecken. Im ungeliebten Puzzle (ich mag
KEIN Puzzle) konnte David allerdings in die Schranken gewiesen werden und beim
„Vier gewinnt“ hatte ich das Glück den etwas zu leichtsinnigen Deniz austricksen
zu können.
Das Los im Spiel 13
brachte dann das „Vater-Sohn-Duell“. Hier konnte unser Statistiker Matthias
glänzen. Es ist schon unglaublich was man aus einer Saison für Zahlen ziehen
kann. Unglaubliche Zahlen, die sogar mich als Trainer (und ich dachte immer ich
weiß das alles…) mehr als überraschten. Knapp konnte ich mich gegenüber Marcel
durchsetzen – etwas Glück war dabei denn wie gesagt – die Zahlen die Matthias
aus dem Hut zauberte waren mehr als beeindruckend….
Somit konnte der
Trainer nach 13 Spielen gegen seine Mannschaft die Führung übernehmen….

…die
Entscheidung dann gegen unseren Head of IT – Werner im SUDOKU. Allmächt – es war
ziemlich schnell klar, dass der Programmierer hier mit dem Zahlenlotto besser
zurecht kommt. Er brachte die Mannschaft wieder in Führung. Den „Todesstoß“
versetzte mir dann ausgerechnet Tatjana, die scheinbar wesentlich mehr Zeit als
der Trainer hat und somit sicherlich mehr vor dem TV Gerat sitzt. Wie sonst war
es zu erklären, dass sie beim Raten verschiedenster Werbung nur anhand der
Melodie die Nase vorne hatte.
Alles in allem eine
supertolle Idee, die Ihr hier umgesetzt habt! Eine Menge Arbeit steckte
dahinter, die Jungs hatten einen riesigen Spaß, vor allem, weil sich jeder
Sieger dann aus den Pokalen der gesamten Kleinfeld-Ära sein persönliches
Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen konnte….

…und …die
Notfallausrüstung durfte im Kofferraum bleiben!!!
Und es ging weiter….
Diesmal wieder mit einer tollen Überraschung für den Trainer! Ein riesiger Korb
(unsere neue Trikotkiste J ) mit Leckereien und Spezialitäten aus den
Herkunftsländern unserer Eltern. Lecker, lecker und genial!
Sofort musste
natürlich die Mutprobe ala Dschungelcamp durch mich absolviert werden.
Irgendwie luft- und
geruchsdichte verpackte Fische die nach Öffnung einen schier unglaublichen
„Geruch“ verbreiteten musste SOFORT verzehrt werden. Getreu dem Motto:

Ich bin ein Trainer
holt mich hier raus“ wurde natürlich nicht gekniffen sondern herzhaft
gebissen….so schlecht war es doch gar nicht……….
Und der Höhepunkt war
dann ein fast 170 Seiten umfassendes Buch über die letzte Saison und einen
ordentlichen Rückblick auf fast 5 Jahre Kleinfeldfußball. DANKE! Das Teil ist
absolut Klasse!
Die Jungs kamen aber
auch nicht zu kurz. Neue („etwas“ größere) Taschen (schließlich muss das Deo und
die Haarbürste samt Gel auch reinpassen) einschl. einem Ball aus der zweiten
Verlosung sowie das Meisterposter durften die Spieler mit nach Hause nehmen!
Fortan ging es dann
gemütlicher zu. Zu später Stunde weit nach der Geisterstunde – nur noch die
Harten waren wach (es waren ALLE JUNGS noch wach… L) musste sich der Coach
nochmals beweisen. Während seine Mitstreiter beim Kinderhüten (Werner, Peter,
Matthias) längst im Reich der Träume waren ging es auf nächtlichen Beutezug
(einsammeln von Handy und Gameboys) . Irgendwie gegen halb vier morgens konnte
dann endlich wirklich das Licht ausgemacht werden…und hart wie wir sind – ohne
Rücksicht ging das Licht bei den Jungs gegen 08.30 Uhr am Sonntag auch schon
wieder an. Gemein! Wer war das????
Ich danke Euch allen
für die tolle und wieder einmal mehr als gelungene Feier! Ich denke es hat allen
wieder einen riesen Spaß gemacht. Danke für die Leckereien, danke für`s helfen
beim Auf- und Abbau!
Jetzt habt Ihr erst
einmal ein paar Tage Ruhe vor mir und meinen „Geschichten“. Ich wünsche allen
schöne, erholsame Ferien. Irgendwann im August sehen wir uns auf dem
Trainingsplatz wieder…
…und wundert Euch
nicht…wenn die grünen Ampelmännchen in nächster Zeit ausgestorben sind…. Die
habe ich alle einkassiert!

DANKE UND SCHÖNEN
URLAUB!!!
Euer Trainer
PS: Roland deine Frau wusste wirklich nix
und wir haben sie zu den Spielen auch nicht befragt!!! |