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Nichts zu erben gab es für die U10 des VfL Nürnberg an diesem Sonntag vormittag beim E1-Hallenturnier des TSV Sack.
Herrlichstes Frühlingswetter, strahlend blauer Himmel, Sonnenschein – eigentlich ein Tag um im Freien zu spielen…aber es war Halle angesagt.
Der TSV Sack lud zum 2.Turnier um den Wüstner Wanderpokal ein.
Wahrscheinlich waren unsere Jungs mit den Gedanken schon beim 1.FCN – lief man doch am Nachmittag mit den Profis beim Bundesligaspiel des FCN gegen Cottbus ein.
Sicherlich könnten wir von jedem Spiel einen kurzen – oder auch langen Abriß
schreiben. Zusammengefaßt kann jedoch festgestellt werden, dass an diesem Sonntag nicht die uns bekannte Mannschaft in der Halle auflief sondern sich irgendwie eine Verwandlung vollzog.
Nichts – auch nicht ansatzweise – war von der Spielkultur und vom Siegeswillen zu sehen. Keine Laufbereitschaft, kein Spiel gegen den Ball und gegen den Gegner.
Zweikämpfen ging man weitestgehend aus dem Wege und – dies kam dann in allen Spielen dazu:
Kam man vor des Gegners Tor zum Abschluß vergab man die wenigen Chancen kläglich.
Somit war es nicht verwunderlich, aber für uns schon erschreckend, dass wir erstmals überhaupt eine Vorrunde ohne einzigen Punkt als Gruppenletzter abschlossen.
Schade auch, dass sich im ersten Spiel Mäxi, im zweiten Spiel Ibrahim und im dritten Spiel auch noch Max verletzten, so dass wir auch hier noch gehandicapt waren.
Gute Besserung – insbesondere Ibrahim – wie sich im Krankenhaus zum Glück herausstellte hat er sich an der gemauerten Bande der Soldnerhalle „nur“ eine Prellung des Ellbogengelenkes zugezogen.
Somit hatten wir zumindest im letzten Spiel doch ein bißchen die Ehre zu verteidigen.
Gegen Eintracht Bamberg wollten sich die Jungs dann den Frust und die Trainerworte von der Seele schießen. 10 Minuten „Dauerfeuer“ auf den Kasten des Bamberger Keepers aber nur ein Tor. Dies allerdings sehenswert durch einen Gewaltschuß von Max, fast von der Mittellinie. Ansonsten hatte man das Aluminium des Bamberger Tores mehrmals heftig gequält.
Zur Ehrenrettung unserer Truppe sei noch angemerkt, dass wir augenscheinlich die stärkere Vorrundengruppe erwischt haben.
Sowohl Quelle und Altenberg standen im Finale (Altenberg war nach Siebenmeterschießen der glückliche Turniersieger), weiter konnten
alle anderen Vorrunden-Gruppengegner die Platzierungsspiele gegen die Mannschaften der Gruppe A gewinnen.
Haken wir dieses Turnier schnell ab und packen es in die Schublade: Ohne Kopf kein Spiel!
Es wird wirklich Zeit, dass die Jungs wieder „nach draußen“ kommen!
Kopf hoch – in zwei Hallenturnieren könnt und sollt Ihr Euch aber nochmals beweisen! |