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… der VfL kam gegen den Post SV mit 1:6 unter die Räder…
Mag man bei bloßer Betrachtung des Spielergebnisses von einer deftigen Packung
für die U10 des VfL Nürnberg ausgehen bleibt jedoch bei objektiver Kommentierung
festzustellen, dass das Ergebnis den Spielverlauf nicht korrekt wiedergibt, auf den
Kopf stellt….
Das Endergebnis für Post um 3-4 Tore zu hoch ausgefallen ist….
Man mag es drehen und wenden wie man möchte…
…letztendlich ist, war und bleibt die Niederlage im Spitzenspiel der E2-Jugend
Gruppe 3 durchaus verdient. Es gibt nichts zu beschönigen, die Kicker werden und
müssen mit den verloren drei Punkten umgehen können – das 1:6 war die logische
Konsequenz einer an diesem Samstag besseren Spielanlage, deutlich mehr Individualität
der Gäste auf dem Platz und nicht zuletzt einem mehr als hervorragend disponiertem
Gäste-Keeper, der nicht nur auf der Linie mit unglaublichen Reflexen Einschussmöglichkeiten
zunichte machte, sondern seine Qualität auch als „Torspieler“ mehrmals eindruckvoll unter
Beweis stellte.
Als „letzter“ Mann fungierend war er über seinen Strafraum hinaus der „Chef“
im Ring und konnte ein ums andere Mal gefährliche Pässe ablaufen und Chancen des VfL
schon im Ansatz zunichte machen.
Somit ist mit dieser Einleitung das Spiel auch schon fast erzählt.
In der ersten Halbzeit 0:0 von beiden Seiten „gehalten“, insbesondere der VfL verpasste
hochkarätigste Einschusschancen. Die Gründe sind oben genannt!
In Halbzeit zwei fast das gleiche Bild – zu viele Chancen wurden vergeben – dann innerhalb
kürzester Zeit drei sauber herausgespielte Konterangriffe der Posterer und schon stand es
wie aus dem Nichts 3:0 für die Gäste. Resignation machte sich breit. Die Flamme begann
nochmals nach dem 1:3 Anschlusstreffer von Rene zu lodern.
Schlussoffensive war angesagt,
die Abwehr wurde aufgelöst, Druck aufgebaut, aber wieder versagten nicht nur die Nerven
beim Torabschluss. Zu eigensinnig wurde in dieser Phase des Spieles agiert
– man wollte den Ball „ins Tor tragen“ – übersah besser postierte Mitspieler und / oder
vertändelte die Kugel teilweise erschreckend kläglich.
Nach dem Konter zum 1:4 hatte die Truppe dann sichtlich „keinen Bock“ mehr und
ließ die weiteren 2 Gegentreffer zum 1:6 Endstand förmlich über sich ergehen.
Eine beeindruckende Leistung vom Post SV – die geduldig auf Ihre Chancen warteten
und diese dann auch eiskalt nutzten.
Diese Niederlage ist nicht tragisch, sie schmerzt etwas von der Höhe, aber und dies gilt
nochmals zu betonen – sie war gerecht,
Zeit für eine Fehleranalyse bleibt nicht, statt Training steht am Dienstag schon das nächste
Spiel beim ASV Zirndorf auf dem Programm.
Frustschießen sollte angesagt sein…
Kopf hoch Jungs – so was kommt vor….
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