D3: unrythmischer Arbeitssieg

Tuspo Nürnberg D2 : VfL Nürnberg 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Antony  /  0:2 Jonathan  /  1:2 Tuspo Nürnberg

Im zweiten Saisonspiel ging es zu alten Bekannten: Trainer und Kernspieler dieser Tuspo-Mannschaft waren schon mehrfach mit uns in früheren Kleinfeldgruppen zusammen. So stand dieses Spiel dann auch unter einem sehr freundlichen und nachbarschaftlichen Stern.

Kein nennenswertes Foul oder unfreundliches Wort gab es bei diesem Spiel  zu vermelden.

Auf dem regennassen Toprasen des Tuspo B-Platzes legte das VfL-Team dynamisch los. Vor allem Antony auf der linken Seite hatte einen sehr guten Tag und setzte viele Akzente im Spiel nach vorne. Leider wollte sich vor allem in der ersten Hälfte kein vernünftiges Kombinationsspiel entwickeln. Gefährliche Einzelaktionen prägten die Offensive. Dabei versagten den VfL-Stürmern vor dem Tor die Nerven und einige Riesenchancen wurden überhastet vergeben. Ironischerweise entsprang der Führungstreffer dann auch einem klassischen Torwartfehler auf Tuspo-Seite: Bei einem Schuss von Antony rutschte ihm der nasse Ball nach 22 Minuten unten durch. Auf der Gegenseite wäre Daniel im VfL-Tor fast das gleiche Malheur bei der einzigen großen Chance von Tuspo passiert. Aber der souveräne und allseits gelobte Schiri pfiff korrekterweise die Aktion wegen Torwartbehinderung ab. Mit dieser erleichterternten, aber hochverdienten Führung ging es in die Pause.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Jonathan nach einem schönen Angriffszug die beruhigende 2:0 Führung. Jetzt kam endlich etwas mehr Rhythmus in das VfL-Spiel. Es wurde viel mehr gepasst und schon konnte das Team auch die spieltechnischen Stärken deutlich besser am Platz umsetzen. Ein großer Lernbedarf zeigte sich allerdings mit der ungewohnten Abseitsregel: Zwei VfL-Tore nach sehenswerten Angriffszügen musste der Schiedsrichter wegen Abseitsstellung leider wieder aberkennen. Insgesamt agierte die VfL-Mannschaft in der zweiten Hälfte aber deutlich druckvoller und rückte weiter auf. Entsprechend ergaben sich Kontermöglichkeiten für die Hausherren. Die größte Torchance konnte VfL-Keeper mit einer tollen Parade abwehren. Auch den Nachschuss wehrte er glänzend ab. Zwei Minuten vor Spielende passierte Lukas das gleiche Missgeschick wie im Auftaktspiel: Er verursachte einen Elfmeter. Dieser späte Anschlusstreffer für Tuspo war aber letztendlich nur Ergebnismakulatur.

In der Quintessenz war es ein unspektakulärer Arbeitssieg an einem Frühherbsttag. Die Chancenverwertung war teilweise fahrlässig und in Sachen Abseitsstellung besteht noch hoher Lernbedarf. Aber das neugebildete Team ist auf einem sehr guten Weg. Moral und Stimmung sind gut. Das Team macht Spaß.

 

Autor: Red-Team

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